Well, well, well, what have
we here? Zombicide, huh? Oh, I'm really scared! So you're the
one everybody's talkin' about, ha, ha! (You're jokin', you're jokin',
I can't believe my eyes!)
But seriously guys:
Natürlich war auch das neueste CMON-Projekt Zombicide: Green
Horde, (diesmal mit Einnahmen
knapp jenseits der 5-Millionen-Marke), im Juni wieder
einmal derart präsent, dass
die Kampagne
durchaus das ein oder andere kleinere Projekt dazu bewogen haben
könnte, den eigenen Start ein wenig hinauszuzögern. Ich zumindest
hätte mir überlegt, ob mein
Projekt differenziert und orginell genug ist,
die direkte Konkurrenz mit der "Gelddruckmaschine" CMON zu
überstehen.
Andererseits startet schon im
Juli voraussichtlich A Song of Ice and Fire,
so I think there's always a Boogie Man to fear... Wie
immer gibt es aber natürlich auch in diesem Monat einige mehr als
interessante Widerständler, die mit "Glitz & Glam" um
"attention & money" buhlen. Well then... might as well
jump (right into the action)!
The Stonebound Saga (Sky Kingdom Games; Unterstützbar bis 28.07.)
Einstiegshürde: 39 $
Kurz und knapp:
Okay, bleibt kurz bei mir:
Im Fokus von The Stonebound Saga
von Sky Kingdom Games steht
eine Gruppe von Bewohnern der Welt Telios,
die auf das Summen und Pulsieren der "Sprechenden
Steine" antwortete und durch das Anbringen besagter Steine an
ihren Rüstungen und Waffen unbeschreibliche Kräfte und Fähigkeiten
erhalten haben. Noch da? Gut, sehr gut! Denn auch wenn die Geschichte
(deren Trash-Faktor sicherlich nur von meiner Übersetzung herrührt!)
anmutet, als hätte sie ein/e geneigte/r Edelstein-Esoteriker/in
(Sorry an alle
Edelstein-Esoteriker, aber ihr seid merkwürdig!) geschrieben,
ist das kartenbasierte
Skirmish-Spiel für 2 – 6 Spieler definitiv einen Blick wert: 35
Charaktere, 7 verschiedene Klassen und 300 einzigartige Fähigkeiten
sollen die Spieler bei Laune und die strategischen
Kämpfe auf dem
überdimensionierte Gitter-Spielplan interessant halten.
Knapp und knapper:
Like a miniature game, but
without miniatures!
21 Days (Erik Winkelman; Unterstützbar bis 24.07.)
Einstiegshürde: 32 €
Kurz und knapp:
21 Days
ist, was ich einen "talking title" nennen würde, denn im
kooperativen 21 Days geht
um eine Gruppe gestrandeter Schiffbrüchiger (1 – 4 Spieler), die
sich, in Anbetracht eines sich bald einstellenden Nahrungsmangels,
entschließen ihr Glück mit einem Floß
auf hoher See zu versuchen. Eure Aufgabe ist es nun die laut Logbuch
festgehaltenen 21 Tage (Y'know: 21 Days!) bis zu eurer Rettung auf diesem Floß
zu überleben. Um dieses Ziel
zu erreichen platziert ihr in jeder Runde eure Würfel auf den verfügbaren Orten, um so unter anderem Leuchtraketen abzuschießen
oder zu fischen. Sicherlich wäre euer Unternehmen einfacher,
käme euch durch allerlei Gefahr (Haie, miese Oktopoden) nicht die ein oder
andere Planke eures Floßes abhanden...
Knapp und knapper:
When even Wilson can't save
you...
Rise of Tribes (Breaking Games; Unterstützbar bis 07.07.)
Einstiegshürde: 39 $
(Deluxe Edition 59 $)
Kurz und knapp:
Rise of Tribes
gehört (insbesondere in
seiner 59 $ teuren Deluxe Edition) sicherlich zu den hübschesten
Spielen die ihr aktuell
auf Kickstarter finden könnt:
Maßgeschneiderte Würfel, Holzressourcen, ein Holzmammutmeeple und
Säbelzahntigermeeple(!), wunderschön illustrierte Playerboards und
Tiles und ein Artwork
in herausragender,
edler Comic-Optik lassen das Spiel aus der Konkurrenz hervorstechen.
Worum geht's? Nun, jede Runde versucht ihr (und
1 – 3 Gegner) durch das
Werfen von zwei Würfeln und dem klugen Verwenden
der Ergebnisse auf eurem Action Board euren prähistorischen Stamm
zur Größe zu verhelfen. Dabei
entscheidend ist im Besonderen die Kombination
von Sonnen- und Mondsymbolen die
ihr in eure Aktionen einsetzt, da sich durch sie die Stärke der
jeweiligen Aktion bestimmt. Worauf wartet ihr noch?
Sammelt Ressourcen, vermehrt euch, baut Dörfer (That's life!), siedelt in den besten Gebieten und
vielleicht gehört der Sieg bald euch! (Außer natürlich euch frisst
ein Säbelzahntiger...)
Knapp und knapper:
Glaubt mir, ihr wollt auf
keinem Fall von einem Säbelzahntiger gefressen werden.
Wendake (Post Scriptum et al.; Unterstützbar bis 20.07.)
Einstiegshürde: 49 €
(Essen-Pick-Up)
Kurz und knapp:
Prähistorische
Stämme sprechen euch so gar nicht an? Okay, kein Problem, wir wäre
es als Alternative dann mit den Stämmen amerikanischer Ureinwohner?
Zudem hat Wendake sicherlich
die beste Beschreibung bzw. Einleitung eines Kickstarterspiels seit
langer, langer Zeit: "Wendake: build the best Native American
tribe." (Alles klar Wendake,
bin dabei, auf geht's!) Was wird geboten? Zunächst einmal eine
Spielzeit von 60 – 120 Minuten bei 1 – 4 Spielern, zudem
hunderte Plättchen, Discs,
Zylinder, Meeple und Ressourcenklötzchen die einem förmlich "HEAVY,
CRUNCHY EUROGAME" ins Gesicht brüllen. (Insbesondere diese unverschämten Biberplättchen, they're the worst!) Begleitet wird das ganze von
einem recht unverbrauchten
Action-Selection-Mechanismus, bei dem ihr eure Aktionen aus einem 3x3
Plättchen großen Feld vertikal, horizontal oder diagonal auswählt
und die Plättchen anschließend wendet, um neue Aktionsmöglichkeiten
freizulegen.
Knapp und knapper:
Außerdem an Bord:
Kanu-Meeples! (Nicht zu verwechseln mit Keanu Reeves!)
Lucidity (Shannon Kelly; Unterstützbar bis 19.07.)
Einstiegshürde: 29 $
Kurz und knapp:
Bunte Würfel kriegen mich
einfach immer, und Lucidity hat
gleich 80 von diesen Zuckerstücken. (Please: Don't eat them!) Ausgeschrieben als "strategic
press-your-luck dice game", handelt Lucidity
davon seinen Albträumen zu entkommen oder gleich selbst einer zu
werden, um seine Gegner zu terrorisieren. Short and fast, 1 – 4 Spieler, der perfekte Start in einen Spieleabend. Oder
das perfekte Ende (mit Schrecken).
Knapp und knapper:
Diiiiiiiceeeeee!
Savage Planet (Imp House; Unterstützbar bis 07.07.)
Einstiegshürde: 29 $
Kurz und knapp:
Savage Planet sieht
genau nach dem aus, was es verspricht: Einem schwer greifbaren, wilden Ideen-Mix!
(Eher positiv gemeint!) Mit
einer Spielzeit von 45 – 90 Minuten für ein reines Kartenspiel
sicherlich eher weiter fortgeschritten auf dem Heavy-O-Meter bringt
euch Savage Planet
nicht nur ein fantastisches 80er-Jahre-Artwork, sondern auch
Tableau-Building mit kompetitiven und kooperativen Elementen,
Player-Powers, sowie mehreren, verschiedenen Wegen zum Sieg. Aber
seid gewarnt, die Währung, die ihr während des Spiel "erntet"
fungiert zugleich als euer Lebenspunktepool und den wollt ihr in
einem Spiel mit direkter Konfrontation, einem kleinen Schuss
take-that und Player-Elimination auf keinen Fall auf 0 reduziert wissen...
Knapp und knapper:
Beware the Zodraz!
Highlight des Monats
Triplock (Chip Theory Games; Unterstützbar bis 13.07.)
Einstiegshürde: 22 $
Kurz und knapp:
In Anbetracht der allzeit präsenten Miniaturmonstern und Multimillionen-Dollar-Crowdfunding-Riesen erscheint Triplock von Chip Theory Games schon beinahe wie eine Anomalie: Ein abstraktes (aber stark thematisches), steampunkiges Spiel über's Schlösser-Knacken für gerade einmal 22 $ und maximal 1 – 2 Spieler. Mutig würde der eine oder andere jetzt sagen, aber in diesem Fall hat sich der Mut ausgezahlt: Triplock ist bereits jetzt, mit einer Restlaufzeit von 13 Tagen zu 1000% finanziert (Nicht schlecht für ein eher abstraktes Spiel, hm?). Im kompetitiven Modus versucht ihr vor eurem Gegner das "Master Lock" zu öffnen, indem ihr als erster 5 Diagramme löst oder 10 Punkte erreicht. Während das Design der Charaktere eher slightly off wirkt, versöhnt euch sicherlich der Umstand, dass das Spiel mit zwölf 11,5 Gramm schweren, speziell angefertigten, fantastischen aussehenden Pokerchips geliefert wird. Die Panzerknacker wären sooo stolz! (Würden aber sicherlich Dynamit bevorzugen...)
Knapp und knapper:
Pick that (lock!)

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